Sonntag, 29. August 2010

Ein Baum, ein Baum!

Ich mag Bäume, vor allem große, davon gibt es viel zu wenig.
Leider kann man im Reihenhausgarten nicht allzu viele Bäume unterbringen, und schon gar keine Riesen, sonst bekommt man Ärger mit den Nachbarn.
Dabei wäre das schon was Feines - ein Baum hat einen viel schöneren und angenehmeren Schatten als ein Sonnenschirm oder gar eine Markise. Außerdem ernährt ein Sonnenschirm selten Tiere - es sei denn, eine Holzbiene vergreift sich am hölzernen Stiel.
Obwohl unser Garten nur in etwa die Größe einer etwas geräumigeren Garage hat, haben wir es trotzdem getan - wir haben Bäume gepflanzt. Eine Mini-Süßkirsche, einen Säulenapfel und einen Zierapfel, der als einziger in diesem Trio aus luftiger Höhe über die Gartengrenze schauen kann. Dort sieht er immerhin die stattlichen Parkbäume und ich hoffe sehr, dass ihn nicht der Ehrgeiz packt, diese zu übertrumpfen. Das wäre leider das Ende einer wundervollen Freundschaft.

Weil unser Garten also keine richtigen Bäume beherbergen kann, habe ich bei der Aktion "Ein Blog - ein Baum" mitgemacht. Blogs erzeugen durch Stromverbrauch Treibhausgas, das von Bäumen wieder gebunden werden muss. Ein Tropfen auf den heißen Stein, aber immerhin....
(Schreiben tu ich übrigens gerade mit Ökostrom.)

Ich habe mich für eine Kiefer entschieden, weil sie am besten mit den immer trockeneren Sommern klarkommen dürfte:

 

Kommentare:

  1. Hallo Elke,
    auch ich mag Bäume. Sehr! Am liebsten als Wald. Und obwohl mein Garten auch nicht größer ist als Deiner, konnte ich mich nicht ganz zügeln und hab hier, neben einem Schneeball und einem Weißregen, die Bäume mimen sollen, auch eine Magnolie und eine Zaubernuss gepflanzt. Zu meiner Entlastung: Es ist geplant, in einen größeren Garten umzuziehen, ehe die Zaubernuss zur Hochform aufläuft (zu diesem Zweck haben wir sie auch gleich mit einem großen Kübel eingegraben, um sie später schonend umpflanzen zu können).

    Was nun diese Aktion betrifft: Davon habe ich vor einigen Tagen schon in einem anderen Blog gelesen. Aber ich bin mir noch nicht sicher, ob ich da mitmachen und es verlinken soll. Mein Zweifel derzeit (ohne irgendwem zu nahe treten zu wollen): Wie erfahre ich denn, ob da wirklich Bäume gepflanzt werden und ob das nicht nur ein Trick ist, um möglichst viele Links zur eigenen Website zu generieren?

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  2. Hallo Elke.
    Schöne Aktion einen Baum pflanzen.
    Aber wer will das kontrolieren?
    Auch wenn ich wollte bei mir kann kein Baum mehr stehen.Mein Platz ist begrenzt.Ich habe einen ziemlich großen Hibiscus.
    Und in unser Siedlung vor meiner Haustür steht ein riesiger Kastanienbaum,und noch andere.Und so reicht es mir.
    Wünsche dir einen schönen Wochenanfang.
    Liebe Grüße Jana
    Und überall grün und Blumen.

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  3. hallo elke,
    schade dass ihr keine bäume pflanzen könnt.

    bäume sind toll. bei uns im garten wächst, unter vielen anderen, ein urweltmammutbaum. allein der stamm....wow (ist in meinem blog zu sehen, weiß leider nicht, wie ich das wort baum bearbeiten muß, dass es zu dem foto führt)

    ich glaube aber nicht, dass du deinem zierapfel die freundschaft kündigen mußt. unserer ist nicht größer als etwa 4,50m hoch geworden.

    liebe grüße gaby

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  4. Was für eine tolle Idee!

    GlG Jane

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  5. Hallo Elke
    wir haben in unserem Garten auch nur kleine Bäume, die nicht arg hoch werden: einmal Apfel, einmal Weinbergspfirsich auf der Wiese und dann noch 2 Minis am Zaun, die werden glaube ich maximal einen Meter, ist nicht wirlich als Baum zu erkennen.
    Und bald wollen wir noch vor dem Haus einen Baum pflanzen. Ich denke da an eine säulenförmige Zierkirsche.
    VLG

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  6. Ein Blog ein Baum...so so. Ich lese bei dir das erste Mal von der Aktion. Und muss jetzt mal gleich meinen ersten Gedanken dazu Luft machen (bitte nicht böse sein!)

    Aber: Sollten wir nicht einfach so Bäume pflanzen? Wir sind Gärtner, das tun wir nunmal. Muss denn aus absolut jeder Tätigkeit ein politisches Statement werden? Kann ich/muss ich mein Bloggen durch Bäumepflanzen ausgleichen? Ich habe in meinem Leben schon ein Menge gepflanzt. Das ist schön und gut, bringt aber niemandem was, außer dass es, wenn man denn so möchte, Symbolgehalt hat.

    Viel sinnvoller ist der Verzicht auf's Auto, Ökostrom (wie du schon hast), Lebensmittel aus ökologischem Landbau sowie Bekleidung etc. die fair und vielleicht sogar biologisch hergestellt wurde. Stromsparende Elektrogeräte, niedriger Wasserverbrauch... die Liste ist lang.

    Nicht, dass es auf dich zutrifft, liebe Elke, sicherlich nicht - aber solche ich-wasche-mich-rein-Aktionen dienen doch nur unserem Ego und schmeicheln uns selber. Hach, sind wir alle tolle Ökos. WIR sind nicht verantwortlich weil WIR haben einen Baum gepflanzt. Wir haben unsere Schuld beglichen. Nee nee, so einfach funktioniert das nicht.

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  7. Bog pflanzt Baum =
    Das können keine Gärtner sein und schon gar keine Biogärtner sonst wären bei den vorgeschlagenen Bäumen keine Robinien dabei. Die Robinie wird im Rahmen des Naturschutzes schon bekämpft weil sie zu den invasiven Pflanzen zählt. Ich habe zu diesem Thema im Sommer eine spannende Ausstellung gesehen daher ist mir dieser Fehler gleich aufgefallen.Was steckt da dahinter?
    Liebe Grüße
    Teresa

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  8. Ich spiel auch schon länger mit dem Gedanken einige Mini-Obstbäume bei uns im Garten zu pflanzen.
    Du hast ja schon Erfahrung damit, nach wie viel Jahren kann man denn mit den ersten Früchten rechnen? Wäre schon toll wenn man an den "Minis" auch etwas ernten kann.

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