Samstag, 7. März 2026

Kohl am Stiel

Wie heißt es so schön: Wer nicht fragt bleibt dumm. Und: Probieren geht über studieren. Im Garten probiere ich ganz oft etwas aus und frage auf halbem Wege nach, ob das Unterfangen überhaupt Sinn hat, bevor ich mein Herz an etwas hänge, was zum Scheitern verurteilt ist. Meine Frage ist in diesem Fall ganz konkret: Kann man jeden Kohl aus Stecklingen vermehren? Und geht das auch im Herbst noch?

Beim Ewigen Kohl oder Markstammkohl, kurz, allen Varietäten, die keine Samen bilden, scheint die Sache klar: Kann man auf jeden Fall über Stecklinge vermehren. Aber was ist mit Rosenkohl oder Flower Sprouts, die ja nichts anderes sind als explodierter Rosenkohl oder Röschen mit Bad-Hair-Day. Die bestehen unter dem Battschopf, da, wo die Röschen sind, aus nichts anderem als Stiel. Das ist sehr dicker Stiel. Kann der Wurzeln bilden?

Diese dumme Frage stellte ich mir, als ich auf einem Komposthaufen im Herbst herrlich lila Strünke mit kleinen Knospen dran fand. Zuerst interessierten die mich nur, weil Kugelspringer darauf saßen und fantastisch aussahen auf dem violetten Untergrund. 

Dann aber wollte ich es wissen: Können die Strünke wiederbelebt werden? Also habe ich sie mit nach Hause genommen (sorry, Kompost) und im Kübel in Erde gesteckt, bis nur noch ein paar Zentimeter hinaus ragten.

Und dann erschienen mit der Zeit tatsächlich entzückende kleine Flower Sprouts. Aber sind da auch Wurzeln unten dran oder leben die nur von der Restenergie der dicken Stiele? Also habe ich im Internet recherchiert, aber es war immer nur die Rede von Ewigem Kohl. Nur eine einzige, etwas dubiose englische Seite behauptete, das ginge auch mit Rosenkohl. Aha!

Nun, also doch besser probieren statt studieren. Das Experiment sieht jetzt im März durchaus hoffungsvoll aus. Ausgraben tu ich die Dinger lieber nicht, um zu schauen, ob da Wurzeln entstanden sind. Ich könnte jetzt immerhin ein paar Flower Sprouts ernten, aber das wäre zu voreilig - vielleicht wird der ganze Strunk ja noch viel größer und blüht sogar noch?








Als Nachbarn haben die Experimente selbst gesäten Blut-Ampfer und eine Pastikake aus dem Bioladen, die ich einfach nicht kochen konnte, weil sie schon ausgetrieben hatte.



Was meint ihr - verpasse ich gerade die Gelegenheit, ein paar Flower Sprouts zu essen zu bekommen, oder wird das am Ende noch viel mehr?

Samstag, 28. Februar 2026

Der netteste Neophyt der Welt

Jetzt ist es passiert: Ich kann nicht mehr über den Rasen gehen, ohne Gefahr zu laufen, eine Elfe zu zertreten. Zumindest nicht rechts herum. Die der Sonne zugewandte Seite des Gartens ist fest in der Fuchtel eines elfengleichen Platzhirsches, der allem seinen rosa Farbgeschmack aufdrückt: Endlich habe ich es geschafft und die Elfen-Krokusse (Crocus tommasinianus) sind so flächendeckend vertreten, dass sie schon ein Verkehrshindernis darstellen.

Wenn man die Bilder mit denen von vor fünf Jahren vergleicht, hat sich in der Krokusdichte doch einiges getan. Vorletzten Winter habe ich ja auch noch geschenkte 'Barr's Purple' dazugesetzt.

Diese Asymmetrie in meiner Gartengestaltung liegt daran, dass ich die kleinen Kerle ihnen zuliebe als erstes in die Sonne gepflanzt habe. Sie sind sich aber trotzdem nicht zu fein, auch die Schattenseite zu besetzen, das dauert nur, weil sie das über Samen tun und es dort kälter ist, sie sich also langsamer entwickeln als die begünstigten Kollegen.











Manchen Unglücksraben habe ich schon umgetreten, als er noch im grasgrünen Stadium war.

Man muss zum Elfen-Krokus anmerken, dass er aus Südeuropa stammt und somit das Prädikat Neophyt bekommen muss. Das scheint aber niemanden zu stören, alle haben ihn lieb. Der netteste Neophyt der Welt gehört irgendwie schon längst zum Stadtbild und erhält und vermehrt sich ganz ohne menschliche Hilfestellung. Wie sonst wäre zu erklären, dass er plötzlich an allen möglichen Ecken auftaucht - unter Hecken, in Gebüschen und auf Rasenflächen?

Eben war da noch gar nichts, plötzlich ist da eine kleine Gruppe von rosa Zwergen. Auch dort, wo definitiv keine Erdbewegungen stattgefunden haben. Das müssen die Kleinen also nur mit Samen und Ameisen geschafft haben. Aber da jeder weiß, dass Ameisen den Samen auch nicht kilometerweit transportieren, will gut Ding Weile haben. Aber einmal etabliert explodieren die Bestände geradezu.

Bei uns im Park gibt es eine Stelle unter Bäumen, wo sich ein regelrechter Krokus-Teppich gebildet hat.




Da die Elfen aber zart sind und früh wieder einziehen, nehmen sie heimischen Pflanzen vermutlich nicht viel weg und für die Insekten sind die neophytischen Krokussen im Februar oft die einzige Nahrungsquelle, wenn es früh im Jahr warm wird. Denn Crocus tommasinianus ist ein Frühaufsteher und blüht vor allen anderen Geophyten auf, nur Schneeglöckchen, Märzenbecher und wenige andere Krokusse, die aber nicht zu Massenbeständen neigen, sind schon mit von der Partie.

Der gelbe hier ist schon sehr alt, aber er vermehrt sich nicht:

Im Garten kommen Honigbienen, Hummeln und der Zitronenfalter gern zu den Blüten. Diese Männchen ist Stammgast, man kann es gut an dem Loch in den Flügeln erkennen.

Die Blüten brauchen Sonne, um aufzublühen. Wenn sie zugeklappt sind wie ein Regenschirm fallen sie kaum auf - und dann bemerkt man den nettesten Neophyten der Welt auch gar nicht...


Samstag, 21. Februar 2026

Das grüne Knie

Ich weiß nicht, ob ich einen grünen Daumen habe, aber manchmal habe ich nachweislich ein grünes Knie. Und zwar dann, wenn ich wieder mal vor den Schneeglöckchen niederknie, denn sowas hat man gefälligst zu tun, wenn sich die zarte Gesellschaft aus dem Beet empor schiebt. Ist schließlich auch harte Arbeit. Dass ein grünes Knie genauso adelt wie ein grüner Daumen sei mal dahingestellt.

Ich habe ganz viele heimische Galanthus nivalis, die ganz Naturbursche sind und nicht züchterisch irgendwie aufgemotzt. Die stammen sogar aus regionalen Beständen, nämlich in der Mehrheit aus dem Garten einer ehemaligen Kollegin in Paderborn. Das sind 50 km Entfernung, was für so ein Schneeglöckchen kein Katzensprung ist.

Mein Liebling aber ist und bleibt das Pummelchen mit den Hamsterbacken, das gute alte Galanthus nivalis 'Flore pleno'. Diese alte Sorte, die den Mund ein bisschen zu voll nimmt vor lauter Blütenblättern und daher auch bei Regen gar nicht die Blüten schließen kann, ist keine Rarität. Jeder Galanthophile wird die Nase rümpfen ob dieses so ordinären wie adipösen Wesens.

Aber ich mag es genau deswegen: Es kostet eher gar nichts, weil man es aus anderen Gärten geschenkt bekommen kann, und ist vermehrungsfreudig und immer putzmunter. Die Schnecken mögen es auch viel weniger als die einfache Blütenform.

Es ist die zwiebelgewordene Demokratisierung der Schneeglöckchensammelleidenschaft und man kann sich mit ihm ein bisschen der Illusion hingeben, dass man einen Sammlergarten hätte. Und deswegen darf man auch vor ihm niederknien, um seine knubbeligen Blüten zu fotografieren.

Hier habe ich dadurch auf Augenhöhe den Beweis erbracht, dass es sogar Humor versteht:



Mit Eiskristallen sehen die Blütenpompons noch mal schöner aus:




Und wo ich schon mal auf dem Boden herumgerobbt bin, habe ich ihnen doch auch mal unter den Rock geschaut. Man sieht, dass 'Flore Pleno' nicht nur vollgestopft ist mit unzähligen Blütenblättern, sondern auch Staubbeutel anbietet, vielleicht sogar mehr als die Wildform:



Neu in meinem Garten seit letztem Jahr ist eine Art, das Elwes-Schneeglöckchen (Galanthus elwesii). Es blüht noch früher, hat breite, dicke Blätter und eine angeberisch große Blüte mit interessanter Zeichnung.

Meine paar Zwiebeln habe ich letztes Jahr von einer Bremer Freundin bekommen, die auf ihrem Balkon zu viel von diesem Riesenschneeglöckchen hatte. Das lässt doch aufhorchen, wenn diese Art sogar auf dem Balkon für Nachwuchs sorgt!

Sonst hatte ich immer an der Terrasse weitere Plätze für Schneeglöckchen zu finden, aber da gefällt es ihnen gar nicht so gut. Daher habe ich meine wertvollen Elwes-Elfen nach hinten in den Garten gepflanzt, wo Galanthus nivalis sich sehr gut vermehrt. 


Und tatsächlich erscheint schon dieses Jahr die erste Blüte. Die scheint sich den neuen Standort zwar erst noch sehr genau anzuschauen und bekommt die Blüte nicht vom Boden, aber das wird bestimmt mit der Zeit besser. Bei dem vielen nassen Schnee dieses Jahr kann man schon mal den Kopf hängen lassen.

Gegenüber den heimischen Schwestern sticht es jetzt schon durch ein gerüttelt Maß an Größenwahn hervor! Da kann sich 'Flore Pleno' warm anziehen!


Also, man kann Schneeglöckchen kaufen, aber man muss es nicht. Ableger zu bekommen ist die günstige Möglichkeit, und dann ist man auch sicher, dass die Pflanzen nicht aus Wildbeständen stammen.

Samstag, 14. Februar 2026

Der Nachtgarten

Es gibt Gärtnern mit dem Mond und es gibt Mondgärtnern, wo man versucht, den Garten auch im Dunklen attraktiv zu gestalten. Aber dann sieht man ihn doch sowieso nicht? Genau, deswegen zielt diese Art der Gestaltung darauf ab, duftende oder leuchtende Pflanzen mit einzubeziehen, oder für nachtaktive Tiere zu gärtnern. Die können nämlich leuchten, wie die Glühwürmchen, oder Geräusche machen, wie der Igel. Natürlich gibt es keine Pflanzen, die wirklich Licht erzeugen, doch es gibt helle Blüten, die im Mondlicht hervorstechen und so tun, als würden in ihnen kleine Lampen stecken. Damit sind sie auch für Nachtfalter attraktiv. Die eierlegende, nachtaktive Wollmilchsau sind also weiße Blüten, die duften, und an deren Blättern auch noch Raupen von Nachtfaltern fressen. Denn dann kann man sogar die interessanten Flug-Silhouetten von Fledermäusen in der Dämmerung beobachten, die die Motten fangen. Oder die Stechmücken, denn das sind die nachtaktiven Tiere, die wir weder sehen, spüren noch hören wollen, obwohl sie sich wirklich alle Mühe geben, die Dunkelheit akustisch zu untermalen und ihr zu einem bleibenden Eindruck zu verhelfen.

Schade ist nur, dass der Garten im Winter, wo die Nächte so lang und langweilig sind, so wenig Blüten hat. Hier kann man sich an frostfreien Tagen immerhin mit Wasserflächen behelfen, in denen sich das Mondlicht spiegelt. Bewegtes Wasser liefert im Sommer schimmernde Oberflächen und eine angenehme Geräuschkulisse - und Teiche locken noch mehr nachtaktive Tiere. Weiße Seerosen fallen in der Dämmerung und bei Mondschein besonders aus.



Ein neues Buch aus dem Ulmer-Verlag gibt Tipps zur Gartengestaltung in der dunklen Zeit des Gartens: Der Nachtgarten von Lena Landefeld.



Das Cover macht schon richtig Lust, den Garten auf die Nacht vorzubereiten, anstatt ihn einfach nur abends ins Bett zu schicken. Es ist das zweite Buch unter den diesjährigen Neuerscheinungen mit dunklem Titelbild, neben meinem "Mord im Nacktschnecken-Milieu". Sowas fällt auf im ansonsten grünen Gartenbuchregal.

Wie bringt man denn Licht ins Dunkel? Im Gegensatz zu tagaktiven Gartenratgebern geht es hier um drei Ansatzpunkte, um die Nacht zum Tage zu machen: Es behandelt Pflanzen, die duften, leuchten oder Tiere anlocken. Das heißt aber nicht, dass solche Pflanzen dann bei Tage langweilig aussehen. Vielleicht duften sie nicht, aber auch bei Lichte besehen sind sie nicht unattraktiv.

So gibt es dann auch drei große Kapitel:

  • Es leuchtet!
  • Es duftet!
  • Es lebt!
In jedem Teil gibt es Pflanzenportraits oder Exkurse zu bestimmten Themen, wie Gräser oder Tiere. Abgerundet wird das Ganze durch konkrete, gezeichnete Beetpläne, die man einfach nachpflanzen kann. Der Clou bei diesen Skizzen ist, dass ein Teil bei Tage gezeichnet ist, der andere bei Nacht, sodass man sich leicht ein Bild von beiden Ansichten machen kann.

In meinem Garten gibt es schon mehrere der im Buch vorgestellten Arten: Phlox 'David', das herrlich duftende Wald-Geißblatt und die Moonlight-Rose, die ich noch in keinem anderen Ratgeber, der nicht nur von Rosen handelt, gesehen habe. Nach dem Lesen interessieren mich jetzt noch mehr Arten, die ich noch nicht ausprobiert habe, wie verschiedene Leimkräuter.




Rote Lichtnelke

Auf die Große Sternmiere mit ihren weißen Blüten bin ich gespannt. Dieses Jahr müsste sie blühen, ich habe sie im letzten März als Ableger bekommen:



Der Wiesen-Bocksbart kann mit seinem Samenstand sogar so tun, als wäre er selbst der Mond:




Ein wichtiger Teil des Buches beschäftigt sich auch mit der künstlichen Beleuchtung, und dass man den Tieren zuliebe möglichst auf sie verzichten sollte oder wenigstens Wellenlängen verwendet, die Insekten nicht in den Tod locken.

Gärtnern für Glühwürmchen ist natürlich auch ein Thema. Ich freue mich schon auf den Sommer, wenn ich meine Leuchtkäfer beobachten kann.

Ich habe den Kurzflügel-Leuchtkäfer und den Kleinen im Garten:




Was in diesem Buch aus Gründen der Praktikabilität fehlt, ist die Welt der zugegebenermaßen nicht so leicht zu kultivierenden Pilze - niemand sieht dem Mond ähnlicher als die gespenstisch weißen Schleimrüblinge. Die sehr einfach im Garten anzusiedelnde Geweihförmige Holzkeule (Xylaria hypoxylon) sowie einige Helmlinge zeigen sogar Bioluminiszenz, wenn auch so schwach, dass der Mond auf keinen Fall scheinen darf und man am besten auch noch weit weg von Städten gärtnert. Pilze sind etwas für fortgeschrittene Mondgärtner!


Alles in allem also ein Werk, das eine Lücke schließt und anregt, den Garten auch in der Dämmerung oder in der Nacht mal ohne Beleuchtung und ohne Handy zu genießen.


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Nun zu meiner Verlosung: Ein Exemplar von Mord im Nacktschnecken-Milieu hat gewonnen: Inge mit folgendem Kommentar:
 

Inge 24. Januar 2026 um 09:49

Liebe Elke,
als alte Krimileserin und Gärtnerin bin ich da gern dabei, bin schon gespannt, welche Abgründe sich da im Garten auftun.
Viele Grüße
Inge

 
Schick mir bitte deine Adresse per Mail, damit ich dir das Buch schicken kann, wenn du möchtest auch mit Widmung.

Samstag, 7. Februar 2026

Ein gräserner Zinnsoldat

Wie heißt es so schön? Schneeflocken brauchen Landeplätze und deshalb schneidet man die Stauden nicht schon im Herbst runter. Nun, mein Calamagrostis x acutiflora 'Overdam schert sich nicht um diese Landeplätze, hier ist für Schneeflocken absolutes Halteverbot. Die Blütenhalme stehen so straff aufrecht, da prallt alles ab wie an Teflon. Sie halten sich parallel zueinander und bilden keinen Strauß wie andere Gräser. Selbst jetzt im Februar lässt es sich nicht dazu herab, klein bei zu geben, noch immer hält es sich wacker kerzengerade, als möchte es einen Preis für das ausdauerndste Gras gewinnen. Von mir bekommt es den gern, ich weiß nur nicht, wie ich ihm seine Medaille umhängen sollte, die würde ja nicht hängen bleiben... Ein wahrer Streber, das hübsche Gras.

Nur sehr nasser Schnee bleibt mal kurz auf den Blüten liegen, der verklumpt nämlich gern und wird dann zu schwer. Aber dann schüttelt sich das Gras mal eben und steht wieder senkrecht, als wäre nichts gewesen. Ein echter Zinnsoldat, der im Gegenlicht sogar golden schimmern kann.

Das hier war an Weihnachten, da leuchtet es wie eine etwas wirre Kerze:

Auch im Schnee wirkt es sehr lebendig:

Hier steht es immer noch tapfer im Beet, während die Karden und der Echte Alant gestützt werden müssen:

Die Sorte 'Karl Foerster' kann das sicher auch sehr gut. Die beiden sind ja nahe verwandt und eine Hybride zwischen den beiden heimischen Arten Land-Reitgras (Calamagrostis epigejos) und Wald-Reitgras (Calamagrostis arundinacea). 'Overdam' ist kleiner und hat panaschiertes Laub. Interessanterweise treiben die beiden Elternarten Ausläufer und sind daher im Garten nicht gut gelitten. Vor Schreck haben sie bei der Hybridisierung aber dann doch glatt das Wuchern vergessen und wachsen horstartig, sind also im Beet völlig harmlos.

Das hier ist das Land-Reitgras, wie es sich – immer an der Wand lang - in einer Fuge ausgebreitet hat. Irgendwie ja auch sehr hübsch:

Vor fünf Jahren hatte ich mich ja noch beschwert, dass Madame 'Overdam', einer gräsernen Schlampe gleich, einfach keinen guten Winteraspekt hinkriegt und sich nur hängen lässt. Aber letzten Sommer hat sie sich dann endlich mal nicht lumpen lassen und mich durch eine fulminante Blüte so beeindruckt, dass ich aus dem Schwärmen nicht mehr rauskam. Vielleicht braucht der Horst erst eine gewisse Breite, sodass sich die einzelnen Halme gegenseitig stützen oder schön motivieren können?

Jetzt bin ich ja so gespannt wie ein Flitzebogen, oder besser: wie ein 'Overdam', ob dieses sagenhafte Schauspiel sich dieses Jahr wiederholen wird. So langsam könnte ich es auch mal teilen, dann habe ich zwei solche Hingucker im winterlichen Beet - falls die Standfestigkeit dann nicht leidet...

Das hier ist der Horst von oben: Da könnte doch was geteilt werden, oder?