Samstag, 24. August 2019

Sich im Garten die (Rasen-)Kante geben

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Eigentlich wollte ich ja schon lange einen Artikel über das Schneiden von Rasenkanten mit dem Gardena-Akku-Grasscheren-Set schreiben. Nun ist es aber so, dass die Bielefeld-Verschwörung auch für das Wetter zu gelten scheint, denn der Regen macht seit Wochen, ach was, Monaten, einen großen Bogen um meinen Garten und es fallen höchstens einmal ein paar homöopathische Dosen. Der Rasen wurde daher seit geraumer Zeit nicht mehr gemäht, wächst ja auch kaum. Ein längerer Rasen trocknet weniger aus als ein kurzgeschorener, die Halme beschatten sogar den Wurzelraum ein bisschen, der Morgentau bleibt länger verfügbar.

Von diesem knackigen Anblick ist mein Rasen aber trotzdem weit entfernt, der ganze Garten ähnelt bald der mongolischen Steppe:



Gesprengt wird mein Rasen jedenfalls nicht, das wäre Wasserverschwendung, denn bei Regen erholt sich Rasen auch irgendwann wieder. Und so sieht er an vielen Stellen nun braun und trostlos aus.

Allerdings gibt es an vielen Stellen auf dem Rasen und vor allem rund um das Flechtzäunchen sowie zwischen Seifenkraut und Oregano ein paar Stellen, die doch ein bisschen sehr lang geworden sind. Hinzu kommen lange Blütenhalme überall auf der Fläche.





Anscheinend sind manche Gräser doch trockenheitsverträglicher als andere. Und das Dilemma mit den Rasenkanten ist: Sie sind zwar mit einer Langhaarfrisur interessant für manche Schmetterlingsraupen, allerdings schreien viele Gartenbesucher dann gleich nach Brandrodung, wenn es zu unordentlich aussieht.

So langsam ist es wenigstens kühler geworden in Bielefeld und ich möchte doch ein bisschen selektiv Rasenmähen, wo das Gras zu strubbelig geworden ist, auch am Flechtzäunchen, damit man es wieder sehen kann.

Und wozu soll man dazu schwere Geschütze in Form eines Rasenmähers auffahren? Da nehme ich doch einfach die kleinen, wendige Grasschere von Gardena. Die läuft im Akku-Betrieb kabellos mit mir mit und lässt sich an einem Stab rückenschonend über die Fläche führen.


Erst einmal muss der mitgelieferte Akku geladen werden. Eine LED-Anzeige informiert jederzeit über den Ladezustand, was sehr praktisch ist. Das Laden hat etwa 2,5 h gedauert und ich habe mich gefragt, ob man den Akku nicht auch über USB laden könnte, denn so ein Ladegerät hat man sowieso im Haus und es müsste kein spezielles Modell produziert werden?


Nun ist das Gerät einsatzbereit. Man kann es entweder oben am Stiel fassen und ohne sich zu bücken über den Rasen führen, oder den Stab abkoppeln, indem man auf einen Entriegelungsknopf drückt.





In beiden Fällen muss man zum Starten zwei Knöpfe gleichzeitig drücken, damit die Klingen nicht unbeabsichtigt schlimme Dinge anrichten. Wenn die Schere läuft, kann man den obersten Knopf wieder loslassen.



Die Räder kann man abmontieren, wenn man die Entriegelung unten am Gerät drückt, was mir allerdings trotz mehrfacher Versuche nicht gelungen ist.



Das Gerät ist wohltuend leise und schneidet auch dickere Äste mal schnell ab, wenn sie zwischen die Klingen geraten.


Jetzt sieht das Flechtzäunchen wieder ein bisschen ordentlicher aus:


Falls es mal wieder regnen sollte und das Gras doch noch wächst, werde ich sicher öfter mit der Grasschere durch den Garten gehen, damit ein Quäntchen Ordnung in meinen Wildwuchs kommt, wenn auch nur am Rande...

Kommentare:

  1. Liebe Elke,
    Wir haben das Teil, allerdings ohne Stab und Rädchen. So ist es ja viel praktischer, da muss man sich weniger bücken.
    Ich wünsche Dir in nächster Zeit mal einen ordentlichen Landregen!
    Liebe Grüße
    Steffi

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  2. Hallo Elke ,
    ich hab auch so ein Teil anderer Marke , was auf einen Qualitätsunterschied schließen lässt .
    Denn was so praktisch anmutet , stellt mich nicht zufrieden . Allerdings sind meine Rasenkanten
    auch sehr wild , vielleicht liegts einfach daran , hihi .
    Jedenfalls besitze ich noch so ein nö Name Ding ohne Stiel , da wiederum bin ich zufrieden . Nur
    dieses auf dem Bodengekrieche ist nicht so schön . Heute muss ich nochmal ran , denn gestern
    war Rasenmähen . Und hier regnet es hin und wieder mal , aber es reicht nicht wirklich .
    Und grad ist es wieder fürchterlich warm .
    Schönes WE und lieben Gruß JANI

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  3. Liebe Elke,
    das ist schon ein bequemes Teil, doch bei meiner kleinen Rasenfläche lohnt sich die Anschaffung wohl nicht.
    Lieben Gruß, Marita

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  4. Wir haben das Gerät auch und es ist eine tolle Hilfe... LG und genieß Dein Wochenende.

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  5. Liebe Elke,
    inzwischen haben wir ja wieder üppigen Rasenwuchs in Bayern und da wir das Teil auch ohne Griffverlängerung haben, kam es letztes Wochenende zum Eisatz. Ich fände so ein bisschen Kantenwildwuchs wesentlich schöner, aber ich muss mich da gelegentlich auch zurück lehnen. Ich finde es etwas gefährlich, da man in Versuchung gerät, mit der Linken Hand ins Gras zu greifen. So der Mann, der zum Glück mit Pflaster davon gekommen ist. Mit Stange kann das ja nicht passieren....;-)
    LG Sigrun

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  6. Hallo Elke, na mal ehrlich, ich bin froh, dass das Wetter, wie verrückt es auch ist, doch ein wenig Vernunft an den Tag legt. Es wäre doch wirklich nicht gerecht und Verschwendung, wenn mein Garten verdurstet und kein Wasser abbekommt, nur damit eine ganze Stadt, die es nicht einmal real gibt beregnet wird......
    In diesem Sinne schöne Gartentage, wünchst der Achim ;-)

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  7. Mit dem Rasen mache ich eigentlich kein großes Galama, es ist ein Naturrasen mit Wildblumen und Kräutern und zeigt dann auch nach längerer Trockenheit noch immer hier und da grüne Flächen. So ein Graskantenmäher habe ich auch, aber ohne Stiel und ohne Marke, er leistet mir sehr gute Dienste. Man kann auch ein längeres Messerteil einrichetn, dann kann man super damit die Hecken schneiden, wenns nicht zu harte Holzteile gibt.
    Liebe Sonntagsgrüße
    Edith

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  8. Liebe Elke, zu gern hätte ich dir eine Portion Regen rüber geschoben, auch wenn das Meiste nur nicht ergiebiger Nieselregen war. Das was da war sieht sehr schön geschnitten aus, Gardena mag ich wirklich sehr gerne. Die Blumenkelle, die ständig zweckentfremdet wird, ist unverwüstlich. Kompliment auch für den bestimmt selbst gemachten Flechtzaun! Viele liebe Grüße und hoffentlich bald etwas Regen, Bianca

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  9. Das ist doch mal eine Überlegung wert..... sowas existiert hier nicht, was man auch sieht ;)
    Herzlichst
    yase

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  10. Hallo Elke,
    ich bin da irgendwie Rückständig: zwar habe ich auch so ein Akku-Dings, aber am liebsten schneide ich meine Rasenkanten mit einer Hand-Rasenschere. Zwar fluche ich dabei jedes Mal wie ein Rohrspatz und mir tut danach regelmäßig das Handgelenk weh, aber trotzdem....
    Bei uns hat es im August ausreichend geregnet. Die Tanks sind voll, Gras und Gemüse schießen. Ich schick Dir imaginär ein paar Regenwolken vorbei.
    Liebe Grüße,
    Krümel

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  11. Ich habe auch so ein Gerät. Zum Bearbeiten der Rasenkanten fand ich es allerdings weniger praktisch. Ich schneide damit meine Buchskugeln bzw. das, was davon übrig geblieben ist. Haha...
    Viele Grüße von
    Margit

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  12. Das Gerät ist bestimmt sehr praktisch. Das werde ich mir mal genauer anschauen.

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  13. sieht praktisch aus
    ich brauch es aber nicht ..
    ich habe so einen Freischneider mit dem Faden .. ;)

    liebe Grüße
    Rosi

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  14. So ein praktisches Ding mit Stiel brauchen wir auch mal dringend. Denn wenn wir eines reichlich haben, dann sind es Rasenkanten. Mein Mann krabbelt immer in der Gegend rum. Das sieht nicht nur seltsam aus, das ist auf Dauer auch nicht gesund.
    Viele Grüße
    Claudia

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