Botanische Gärten sind ja auch im Winter sehenswert, aber es gibt eine Zeit nach dem Laubfall und vor den Schneeglöckchen, da ist es ein ganz klein wenig, wirklich nur ein klitzekleines Bisschen trostloser als jetzt. Am schönsten ist es, wenn so wie am Wochenende die letzten Blüten vom Frost eiskalt überrascht werden und die Beeren und Zieräpfel an den Gehölzen noch nicht alle abgefressen wurden. Dann kann man auch dem neurotischen November etwas abgewinnen. Fotos und kalte Finger zum Beispiel.
Ich hatte also am Samstag gedacht, dass ich im Botanischen Garten Gütersloh morgens den Frost besuche und in der ersten Sonne des Tages Eiskristalle fotografiere - und diese möglichst nicht an der eigenen Nase vorfinde.
Also warm angezogen, Kamera eingepackt und in den Zug gesetzt. Tja, und kaum fuhr der los, kamen auch schon die Wolken aus Richtung Gütersloh angeflogen und da setzten sie sich auch erstmal fest. Immerhin war die Anlage fast menschenleer, die Fotos also auch. Erst als ich schon richtig durchgefroren war kam kurz die Sonne. Und dann auch mehr Besucher.
Und so sieht der Botanische Garten Gütersloh also im November bei Frost aus.
Der japanische Ahorn hatte netterweise noch nicht alle seine roten Blätter ausgezogen. Zusammen mit den überfrorenen Samen sah er sehr adrett aus.
Für die Rosen war es das jetzt auch mit der Immerblüherei:

Der Garten kostet übrigens keinen Eintritt und hat sogar eine (beheizte!) Toilette! Sonst hätte ich es auch nicht so lange dort ausgehalten...























Ich würde sagen, da hat sich das Frieren wirklich gelohnt! Ich liebe Frostbilder! Und wenn dann auch die Sonne herauskommt, umso schöner!
AntwortenLöschenEin schönes Wochenende wünscht Dir
Margit
Der botanische Garten Gütersloh ist wirklich sehenswert, ich war im Herbst da. Bei so einer tollen Bepflanzung und Pflege lohnt es sich das ganze Jahr über. Es gibt übrigens auch ein nettes Cafe zum Aufwärmen mit sehrr leckerem Kuchen.
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