Das Leben ist doch gleich viel leichter, wenn man sich auch über kleine Dinge freuen kann.
Und damit meine ich nicht Diamantringe oder andere winzige, hochkarätige Dingerchen. Ich bin da anspruchslos und kann ich mich über die irrsinnigsten Sachen freuen. Was andere nicht mal bemerken, lässt mich in Beifallsstürme ausbrechen, und ich muss sofort allen davon erzählen, ob sie es hören wollen oder nicht. Meistens wollen sie nicht. Vielleicht wollt ihr ja?
Und damit meine ich nicht Diamantringe oder andere winzige, hochkarätige Dingerchen. Ich bin da anspruchslos und kann ich mich über die irrsinnigsten Sachen freuen. Was andere nicht mal bemerken, lässt mich in Beifallsstürme ausbrechen, und ich muss sofort allen davon erzählen, ob sie es hören wollen oder nicht. Meistens wollen sie nicht. Vielleicht wollt ihr ja?
Hier also meine liebsten kleinen Dinge aus der großen Stadt Berlin, über die ich mich riesig gefreut habe:
Auf der Dachterrasse vom Hotel thronte ein Zierapfelbäumchen, das trotz guter Aussicht arg griesgrämig und etwas kleinstädtisch dreinschaute. Kunststück, bei der exponierten Lage und dem kleinen, grünen Parasiten, der an ihm und seiner Ehre nagt - von Weitem fällt die feindliche Übernahme noch nicht mal groß auf:
Wie kommt die Mistel bloß auf's Dach? Vogelkurier? Und die ist nicht mal mehr so ganz blutjung, saugt also schon länger an den Lebenssäften des Bäumchens und genießt die gehobene Position mit Blick auf den Fernsehturm.
Das Gehölz und sein Schmarotzer wollten auch bei dem filmreifen Sonnenuntergang über den Dächern Berlins mitmischen. Also mache ich sie mal berühmt:
Auch nett sind diese kleinen Tierchen, so niedlich und unterhaltsam: In der Hauptstadt gibt es noch Spatzen an vielen Ecken. Man kann sie füttern, ihnen zuschauen und es wird nie langweilig dabei.
Die Kerlchen sind schon so konditioniert auf Touristen, dass sie beim lieblichen Klang einer aufgerissenen, raschelnden Tüte gleich einen Snack wittern und wie aus dem Nichts bei Fuß sind. Man will sie ja auch nicht enttäuschen, also wird geteilt.
Die kleinen Spaßvögel fressen aber nicht nur Junk-Food und Weißbrot, sondern ernten auch die Samen der Tagetes und des Unkrauts im Park von Schloss Charlottenburg:
Die kleinen Spaßvögel fressen aber nicht nur Junk-Food und Weißbrot, sondern ernten auch die Samen der Tagetes und des Unkrauts im Park von Schloss Charlottenburg:
Nettes Geflügel auch in einem Kleingarten, der an die IGA grenzt. Diese Vögel leben auf großem Fuß. Die flotten Zwerghühnchen hätte ich am liebsten mitgenommen und adoptiert:

Daneben lustige Keramikvögel in einem Baum, deren Schwanzfedern aus echten Vogelfedern bestehen und sich im Wind drehen wie ein Propeller:
Kunst und Kapuzinerkresse in einem Gemeinschaftsgarten an der Bernauer Straße, wo früher die Mauer war. Totholz wird hier zur Skulptur erhoben:
Und hier werden mich jetzt alle endgültig für verrückt erklären, aber über die Kohlweißlingsraupen am Ausstellungsgemüse in der Blumenhalle auf der IGA habe ich mich auch gefreut - diese gefräßigen Kleinigkeiten werden immerhin mal flotte Falter.

Daneben lustige Keramikvögel in einem Baum, deren Schwanzfedern aus echten Vogelfedern bestehen und sich im Wind drehen wie ein Propeller:
Kunst und Kapuzinerkresse in einem Gemeinschaftsgarten an der Bernauer Straße, wo früher die Mauer war. Totholz wird hier zur Skulptur erhoben:
Und hier werden mich jetzt alle endgültig für verrückt erklären, aber über die Kohlweißlingsraupen am Ausstellungsgemüse in der Blumenhalle auf der IGA habe ich mich auch gefreut - diese gefräßigen Kleinigkeiten werden immerhin mal flotte Falter.






