Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber der erste Gedanke, den ich montags morgens habe, ist nicht: "Das wurd' aber auch höchste Zeit - endlich wieder arbeiten!" Nicht umsonst heißt es auch: Das F in Montag steht für Freude. Und so war es nicht verwunderlich, dass wir in New York an einem Montag vor den verschlossenen Türen des Botanischen Gartens in Brooklyn standen. Da hatten wohl auch andere die gute Idee, dass man montags besser nicht zur Arbeit geht, und wenn doch, dann besser ohne lästiges Publikum.
Wir mussten leider draußen bleiben. Doch zu meiner großen Freude standen auf dem Schild mit den Eintrittspreisen jene glücklich machenden zwei Worte: "Tuesday: Free". Im Gegensatz zu: "Adults 12$". Auch der Samstag Morgen kostet keinerlei Eintritt.
Also sind wir an diesem sich zu verschlossen gebenden Montag einfach weiter durch Brooklyn an den Strand gefahren und am Dienstag noch mal wiedergekommen.
Tatsächlich: Die Tore standen sperrangelweit offen und keiner wollte Dollars haben für den Durchmarsch. Toll! Auf meiner Liste der schon abgehakten botanischen Gärten war noch nie einer auf einem fremden Kontinent gelegen - bis zu diesem dollarfreien Dienstag.
Die zweimalige Anreise hatte sich wirklich gelohnt. Der Garten war nicht so voll wie am Wochenende und man konnte sich in Ruhe den Pflanzen und Tieren widmen. Wieder einmal staunte ich, wie zielsicher mich deutsche Touristen in meiner Muttersprache ansprachen. Es ging um die Monarchfalter, die sich an Tithonia-Blüten gütlich taten, die inmitten einer prächtigen mediterranen Anlage mit Wasserelement wuchsen.
Die Gewächshäuser boten Bonsais, Kakteen, Tropenvegetation und immer wieder erheiternde Pflanzen-Schilder, wie das mit "Pussy Ears".
Eine asiatische Anlage mit großem Teich und pompöser Architektur schloss an ein Arboretum an, bei dem es wieder viel zu lernen gab. Auch Gemüsebeete mit Kompostanleitung waren dabei.
Für mich das Highlight war der Discovery-Garden mit vielen heimischen Pflanzen, der als Entdeckungsraum für Kinder gestaltet ist.
Wer könnte den großen Schildern mit den fantastischen Zeichnungen schon widerstehen und nicht sofort versuchen, den Monarchfaltern im Garten zu helfen?
Wer könnte den großen Schildern mit den fantastischen Zeichnungen schon widerstehen und nicht sofort versuchen, den Monarchfaltern im Garten zu helfen?
Überall standen kleine Kästen mit einer Kurbel, mit der man sich erst ein bisschen Strom erarbeitet, um dann Tiergeräusche abspielen zu können.
Wer findet den Roten Kardinal auf diesem Suchbild mit dem Hartriegel?
Wer findet den Roten Kardinal auf diesem Suchbild mit dem Hartriegel?

















































