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Meine Zimmerpflanzen haben jetzt einen offiziellen Sponsor! Für dieses Jahr zumindest wurden sie untenrum eingekleidet von Patzer Erden. Ich habe 3 mal 18 Liter torffreie Zimmerpflanzenerde bekommen.
Der Paketbote war nicht gerade begeistert, und wenn ich Glück habe, hält sich auch die Begeisterung der Trauermücken in Grenzen, denn das Datenblatt zu der Erde liest sich schon mal sehr gut:
Gebrauchsfertige, besonders lockere, gut durchlüftete Erde mit einem hohen Anteil an Naturton, der für eine sehr gute Wasser- und Nährstoffspeicherung sowie -verteilung sorgt. Für gesundes Wurzelwachstum und eine schnell abtrocknende Oberfläche. Enthält Vorratsdünger und alle, für das Pflanzenwachstum notwendigen Nährstoffe. • enthält viel Naturton - als Wasser- & Nährstoffspeicher • strukturstabil & gut abtrocknend an der Oberfläche • ideal für Innenräume, wenig anziehend für Trauermücken.
Bestandteile sind: Naturton, Holzfaser, Blähton, Lava, Bims.
Ich kann bestätigen, dass die Oberfläche wirklich gut abtrocknet. Die Erde ist dank der mineralischen Bestandteile schwer, gut also für kopflastige Pflanzen. Die wird daher auch weniger in sich zusammen fallen als Produkte nur aus organischen Materialien. Denn das war bei manchen meiner Zimmerpflanzen ein großes Problem: Nach ein paar Monaten war das Substrat so in sich zusammen gefallen, dass bei hohen Töpfen zwischen Topfrand und Erde bestimmt 20 cm Platz war. Wenn ich es mir recht überlege habe ich meinen Gewächsen noch nie richtige Zimmerpflanzenerde gegönnt, sondern immer nur irgendeine torffreie Blumenerde genommen.
Nach diesem Umtopfmarathon habe ich jetzt auch wirklich einiges gelernt:
- Während die meisten Pflanzen nur locker in der alten Erde saßen und man ganz viel altes Substrat ausklopfen und abbröseln konnte, bis fast nur noch die Wurzeln übrig waren, hielt der Geldbaum sehr an der Erde fest. Der Wurzelballen war wie Beton. Da konnte ich nur ganz wenig frische Erde zugeben - beim nächsten Mal muss doch ein größerer Topf her.
- Scherben als vermeintliche Dränage unten einzubauen ist Unsinn. Oft hatten das Rhizom sich die Tonteile einverleibt, war drum herum gewachsen und die Wurzeln befanden sich statt der Scherben am Topfboden, die sie kurzerhand hochgezogen hatten. So ist das keine Dränage, sondern einfach nur ein Hindernis. Als ich die Dinger entfernt hatte, war wieder mehr Platz für frische Erde.
- Dünne Plastiktöpfe für Sansevierien bekommt man nur noch mit der Kneifzange runter, denn das starke Rhizom verformt einfach alles und kann auch Ton sprengen. Wenn man den Bogenhanf aber immer rechtzeitig teilt, passiert dem Tontopf nichts, während Kunststoff so verformt wird, dass er sich nicht mehr einfach abziehen lässt.
- Selbstbewässerungstöpfe klingen praktisch, man bekommt die Pflanze aber irgendwann nicht mehr heraus, weil die Wurzeln durch das Gitter über dem Reservoir wachsen und sich festkrallen. Außerdem eignet sich so ein Topf nicht für die Terrasse, weil der Topf keinen Ablauf hat und bei Regen voll läuft.












Das ist eine Arbeit, die ich immer lange vor mir her schiebe. Im Haus hab ich einfach keinen grünen Daumen.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Susanna
Ich habe auch gerade ein paar Pflanzen umgetopft. Gute Erde ist wirklich unglaublich wichtig. Ich hoffe auch sehr, dass da keine Trauermücken drin sind. Bis jetzt sieht es gut aus.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Heike
Nun bist du fertig! Magst du bei mir weitermachen?
AntwortenLöschenViele Grüße vom Niederrhein von ALeXa
Gibt es einen botanischen Garten in der Nähe? Dann vielleicht... ;-)
LöschenIch bin gespannt, was Du in einem Jahr sagst. Meine Umtopfaktionen finden immer seltener statt, 50 Jahre alte Kübelpflanzen übersteigen meinen Krafthaushalt. Schon das umquartieren in die Sommerfrische schaffe ich selbst gar nicht mehr. Es wäre ja toll, wenn Du auch in einem Jahr noch keine Trauermücken hättest. LG Wurzerl
AntwortenLöschenDas sind viele interessante Erkenntnisse, liebe Elke. Und ich bin einmal mehr froh, dass ich so gut wie keine Zimmerpflanzen habe. Mir reichen die paar Kübel zum Überwintern und die Arbeit im Garten voll und ganz. Tatsache ist aber auch, dass unser Haus wenig geeignete Plätze für Zimmerpflanzen hat. Ist vermutlich gut so.
AntwortenLöschenHerzliche Grüße - Elke
Ich habe kaum Zimmerpflanzen... nur 2-4 kleine Dickblattgewächse, die nicht umgepflanzt werden.
AntwortenLöschenEinen schönen Sonntagabend wünsche ich dir, Marita
Schwerstarbeit erledigt nun folgt der Genuss. Zum Umtopfen muß man aufgelegt sein.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Edith
Hallo Elke, Du erinnerst mich mit Deinem Beitrag an genau das, was ich immer vor mir herschiebe, weil das eine der Arbeiten ist, die mir nicht solchen Spaß macht.
AntwortenLöschenVielleicht sollte ich mich auch mal wieder aufraffen, denn einige meiner Zimmerpflanzen schreien auch schon wieder um Hilfe.
Viele Grüße von Marianne
Das sind immer Aktionen...
AntwortenLöschenDie kleine Glücksfeder wird sich bestimmt bald richtig ausbreiten in ihrem neuen Topf! Erfahrungsgemäß sprengen sie den irgendwann! Haha...
Viele Grüße von Margit
prima dein bericht * es ist nicht einfach pflanze umzutopfen ! danke für die tipps * habe heute auch blumenerde gekauft (leider mit torff) * habe so viele pflanzen in ganz kleine bonsaï töpfe und das ist auch ein problem :)
AntwortenLöschenliebe grüsse
mo
Hallo Elke,
AntwortenLöschenmit torffreien Bioerden habe ich sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht. Besonders was das Absacken und Austrocknen betrifft. Da war nach drei Monaten oft nur noch die Hälfte im Topf. Ich bin gespannt, wie es bei dieser Erde läuft. Du erinnerst mich im Übrigen an das Umtopfen meiner Zimmerpflanzen. Es wird Zeit - ist aber nicht meine Lieblingsaufgabe. Ach jaaa ...
Viele Grüße
Claudia
hui
AntwortenLöschendas war ja mächtig Arbeit..
ich bin gespannt wie die Erde sich bewährt
ich habe fast nur Orchideen
die muss ich nicht umtopfen
im Haus habe ich auch keinen grünen Daumen ;)
LG
Rosi