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Samstag, 30. November 2024

Weihnachtsgeschenke für Gartenbegeisterte


Was schenkt man einem Garten, der schon alles hat? So denkt zumindest sein Eigentümer, denn der Spruch "mein Garten ist voll!" geht wohl jedem schnell über die Lippen. Und trotzdem gibt es eigentlich immer genug, das man brauchen kann im Garten, wobei sich vieles leider nur bedingt als Weihnachtsgeschenk eignet.

Pflanzen: Super Geschenk, vor allem bei neu angelegten oder umzugestaltenden Gärten oder Balkons, aber leider nur bedingt weihnachtstauglich, denn die meisten Gewächse mögen nicht im Winter in die warme Stube gezerrt werden. Dort treiben sie aus und werden danach wehleidig, bekommen plötzlich Beine, wenn Blattläuse bei Zimmertemperatur Morgenluft wittern oder stehlen dem Weihnachtsbaum sogar noch die Show - wobei man schon aus logistischen Gründen davon absehen sollte, einen mit Weihnachtskugeln versehenen Kugelahorn zu verschenken. Selbst dormante und trocken zu lagernde Blumenzwiebeln könnten Schaden nehmen, zu mal ihre beste Pflanzzeit schon längst vorbei ist. Aber warum nicht einen Gutschein verschenken für eine Pflanze, die der Beschenkte schon mal als Wunsch geäußert hat - vielleicht sogar als Ableger aus dem eigenen Garten? Auch ein liebevoll gestaltetes Samentütchen ist eine gute Idee.

Zimmerpflanzen: Ideal, wenn aus Ablegern selbst mit Liebe gezogen und in einem hochwertigen Übertopf präsentiert, der zum Geschmack des Beschenkten passen sollte. Auch sollte derjenige einen wenigstens hellgrünen Daumen haben, sonst ist das Geschenk totgeweiht. Von den üblichen, pestizidbelasteten Weihnachtsternen und Co sollte man absehen, vor allem, wenn Haustiere zugegen sind. Problematisch kann nur das Wetter werden, wenn eine tropische Pflanze durch Eiseskälte transportiert werden muss. Das Gewächs schon Wochen vorher im Haus der Gastgeber zu verstecken ist auch schwierig für alle Beteiligten.

Gartengeräte: Auch prima, vor allem kleine Handgeräte wie Schaufeln, Grubber, Sägen oder Sicheln. Stilvoll und langlebig nur aus Holz und Edelstahl gefertigt machen sie was her, ein Leben lang - und sind nachhaltiger als Plastikmodelle. Blöd nur, dass diese Art von Geschenk dann für Jahrzehnte verbrannt ist, aber einmal kann man damit sicherlich punkten. Dinge mit Motor könnten dazu führen, sie gleich mal am Weihnachtsbaum auszuprobieren zu wollen, und schon hängen Nordmanntanne und Haussegen schief.

Blumenerde: Ein logistischer Albtraum und nicht immer innenraumtauglich, auch nicht mit Kissenbezug als temporäre Sitzgelegenheit für unterm Weihnachtsbaum. Die Erde könnte riechen, krümeln, nässen oder eine Armada Trauermücken auf den Innenraum loslassen. An sich aber eine gute Idee für Leute, die immer noch torfhaltige Erden verwenden und - wenn auch nur temporär - davon abgebracht werden sollen. Ein Tütchen selbstgemachter Kompost scheitert auch an seiner Lebendigkeit und überquellenden Lebensfreude im warmen Zimmer, weshalb auch davon abgesehen werden sollte, Kompostwürmer zu verschenken, schon gar nicht mit Weihnachtsmütze am Wurm.

Kalender: Ein Fotokalender ist schnell selbst gemacht kann naturferne Menschen inspirieren, für mehr Artenvielfalt zu sorgen. Auch gekaufte mit Gartenmotiven sind eine gute Wahl.

Geschenke für Gartenbewohner: Nistkästen, Fledermaushöhlen, Vogeltränken und Vogelfutter sind gute Geschenke für Menschen, die Tiere mögen. Leider trifft das nicht auf alle zu und so manch selbstgebauter Fledermauskasten ward danach nie wieder gesehen. Nicht mal im Gartenschuppen an der Wand.

Bücher: Immer gut, solange noch nicht im Besitz. Eine große Bibliothek ist kein Hindernis, zeigt dies doch nur die Begeisterung für Gartenbücher.


Kleine Eigenwerbung:

Lass wachsen!

Nachhaltig gärtnern, Artenvielfalt fördern, Ressourcen schonen. Wie du mit deinem Garten die Welt retten kannst


Lass wachsen!. Nachhaltig gärtnern, Artenvielfalt fördern, Ressourcen schonen. Wie du mit deinem Garten die Welt retten kannst. Elke Schwarzer. 2024. 192 S., 200 Farbfotos, 13 farbige Zeichnungen, geb. ISBN 978-3-8186-2205-3. € 25,00.


Samstag, 23. Dezember 2023

Frohe Weihachten

Nachdem der Sturm die Christbaumkugeln von den Ästen wehte und die Weihnachtsmärkte schließen mussten, wünsche ich all meinen Lesern trotz Orkan und Dauerregen Frohe Festtage!





Und das wäre nicht günstig gärtnern, wenn ich nicht etwas kostenloses zu zeigen hätte: Diesen Tannenzweig habe ich auf dem Parkplatz vom Bioladen herrenlos herumliegen sehen, mitgenommen und mit Fliegenpilzen dekoriert an die Haustür gehängt. Manchmal liegt Weihnachten auf der Straße, man muss es nur finden. Gut, der Zweig hat dann als erstes einen auf Purzelbaum gemacht und ist gleich wieder runtergefallen, aber mit der doppelten Dosis Klebestreifen ging es dann nicht mehr bergab.


Macht euch ein paar gemütliche Tage!

Samstag, 24. November 2018

Ich seh den Sternenhimmel

Wenn ich wissen will, wie spät es ist, frage ich meinen Bleistiftkaktus. Gut, der ist jetzt nicht auf die Minute genau, noch nicht mal auf die Stunde. Aber er ist über jeden Zweifel erhaben, wenn es darum geht, zu wissen, wann die letzte Novemberwoche angebrochen wird. Dann blüht er nämlich. Hat er letztes Jahr schon so gemacht, macht er jetzt wieder.






Von der letzten Blühpase im November 2017 ist noch eine rote Stachel-Beere übrig geblieben, die wie eine unrasierte Weihnachskugel aus den rastalockenartigen Zweigen hervorleuchtet.

 
Allerdings sind mir die weißen, sternchenförmigen Blüten in der Zwischenzeit etwas näher gekommen. Ich bin nicht so vermessen zu glauben, dass der Kaktus meine Nähe sucht. Eher ist es so, dass er beim Wachsen erst nach oben hin antäuscht, um sich dann in Kürze der Schwerkraft zu beugen und neue Triebe nach unten zeigen lässt. Als Sonnenuhr kann man ihn also nicht lange gebrauchen. Interessanterweise kippen sie immer alle in dieselbe Richtung um. Mein Kaktus ist anscheinend bekennender Links-Ästler (auf dem Bild wird er verkehrt herum gehalten).

Die alten Triebe haben sich auch ziemlich in die Länge gezogen, ihrer natürlichen Wuchsrichtung folgend immer nach unten. Und so bildet er langsam aber sicher eine haarige Gardine.

Obwohl der aufdringliche Rhipsalis mir also bald die Sonne im Wohnzimmer verdunkeln wird, bin ich jetzt Fan von den kuschligen Kakteen, die sich so gern hängen lassen. Die weißen Blüten sind durchaus weihnachtstauglich, die roten Früchte erst recht. Da die Triebe mit den weichen Stacheln ein bisschen ergraut aussehen, sieht die Pflanze passend zum Winterwetter frostig aus. Ein echtes Naturtalent, wer braucht da noch einen Weihnachtsbaum?


Wenn ihr auch so ein haariges Weihnachtswunder haben wollt, müsst ihr nur einen Ast abnehmen und in Erde bewurzeln lassen. An manchen sind sogar schon Luftwurzeln dran. In nur wenigen Jahren hat man dann so ein Ampelmännchen im Pflanzkorb baumeln.




Auch die Pflege ist sehr einfach: Wenn die Ästchen schrumpelig aussehen, nehme ich den Kaktus aus der Ampel, möglichst ohne ihm einen Arm zu brechen, und tauche ihn in Wasser. Alle paar Monate gibt es sogar Flüssigdünger dazu.



Einen Rhipsalis zur Gardine zu machen klappt garantiert - und man weiß immer, wann November ist.

Samstag, 24. Dezember 2016

Weihnachten im Garten

In meinem Garten gibt es kein Rentier, ob mit oder ohne Beleuchtung. Die Katze muss auch kein Elchgeweih tragen, sonst hätte sie sich sicher schon zur Adoption freigegeben. Und doch gibt es dort draußen einen kapitalen Platzhirsch zu bewundern, links unterm Zierapfel hockt er. Jedes Frühjahr wirft er sein Geweih ab und bekommt im Herbst neuen Schmuck. Diesen Winter handelt es sich schon um einen schmucken Drei-Ender.

Dieser Platzhirsch ist immergrün mit fantastischen, palmartigen Blättern: Es ist die Stinkende Nieswurz (Helleborus foetidus), eine heimische Staude, die Schatten verträgt und frostigen Temperaturen trotzt.

Ein Weihnachts-Marienkäfer überwintert in der Blüte:

Jetzt sind schon ihre hellgrünen Knospen zu sehen, die sie in geweihartige Hüllblätter gesteckt hat. Die Stinkende Nieswurz bringt Leben in den Wintergarten und sieht einfach immer gut aus.




Auch die Schneeglöckchen schauen schon aus dem Boden. Ob das gut ist? Ich bin im Dezember immer ganz besorgt um die Kleinen, denn es könnte ja noch einmal richtig frostig werden. Nur eine Woche später, wenn es Januar geworden ist, sehe ich die Frühstarter schon gelassener - einfach weil der Monat ein anderer ist. Schon komisch, wie das Kalenderdatum die Wahrnehmung beeinflussen kann.

Das Pfaffenhütchen möchte sich bitte nicht zum Weihnachtsbaum degradieren lassen. Es sieht jetzt nicht mehr repräsentativ aus, seine roten Samenkapseln sind vom Frost ganz zermürbt und nur wenige taugen noch als Weihnachtskugeln. Im Shabby-Chic-Stil wären sie aber ganz weit vorne.




Dafür sieht die Kletterspindel aber noch ganz adrett aus.


Lonicera nitida hat ein paar glänzende lila Weihnachtskugeln versteckt, die man eher wie Ostereier suchen muss:


... und damit möchte ich den winterlichen Gartenrundgang beschließen: Ich wünsche allen meinen Lesern schöne Weihnachtstage!


Sonntag, 21. Dezember 2014

Schwarz-weiße Weihnachten

Keine weißen Weihnachten in Sicht? Das ist im Westen nichts Neues oder Ungewohntes, da muss man dann einfach durch, wenn auch ganz unromantisch. Wenn der Winter nicht will, machen wir uns die Weihnachtswelt, wie sie uns gefällt. Statt schwarz zu sehen, wird mein Weihnachten diesmal schwarz-weiß - ein Farbschema, das meine Katze sowieso schon seit Jahren verfolgt. Auch einige gern gesehen Gartenvögel machen da mit, wie diese Tannenmeise:



Als ersten Akt habe ich mir weiße Walnüsse gepinselt. Vor dem Anmalen kommt allerdings das fachgerechte Zerlegen, das nicht in allzu vielen Kleinteilen enden sollte, denn dann wird der Zusammenbau der entleerten Hülle ein abendfüllendes Puzzlespiel und das Aufräumen der Küche nicht minder unterhaltsam. Man sollte daher Walnüsse sehr gerne essen oder einen äußerst kooperativen Nussknacker haben. Meiner hat eher die Hau-drauf-Mentalität, so dass ich nach der ersten Runde nur vier intakte Hälften erbeutet hatte.

Die habe ich dann mit weißer Acrylfarbe angemalt und trocknen gelassen. Als Kontrast haben die Hälften noch eine schwarze Zeichnung bekommen, die ich frei Hand und frei Schnauze auf die Nussschale gepinselt habe.


Ist auch die Verzierung getrocknet, kann man die Hälften zusammenleimen, nicht ohne vorher die Enden einer Schnur hinein gesteckt zu haben. Fertig ist der Christbaumschmuck ganz ohne Glitter, aber mit Stil.


Für ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk folgt nun der zweite Akt, nämlich eine von mir professionell leer gegessene Mandarinenkiste. Sie soll stilvoll gute Gaben für Gartenfreunde präsentieren, kann aber auch ganz eigennützig die eigenen Gartenutensilien aufnehmen.

Als erstes muss alles nicht-hölzerne von der Kiste entfernt werden. Der Kleber, mit dem die Papp-Banderole angebracht wurde, kann ziemlichen Ärger machen, bis er endlich mit Hilfe eines spitzen Messers heruntergebrochen wurde.

Dann bekommt das Holz eine weiße Weste verpasst. Während das Ganze gut trocknet, kann man sich an das Herstellen einer Schablone machen für die Beschriftung. Ich habe die Kundenzeitschrift einer großen deutschen Drogeriemarktkette genommen und das Wort "verde" auf der Titelseite mit einem Cutter ausgeschnitten. Die Es und das D sind lästige Lettern, denn man muss ihnen Brücken bauen, damit der Innenraum der Buchstaben eine weiße Fläche bleibt.

Anschließend habe ich die fertige Schablone mit Tesafilm auf das Holz geklebt und mit schwarzer Farbe ausgemalt. Dabei kann allerhand schiefgehen, wenn die Farbe zu dünnflüssig ist, also gut umrühren, damit nichts unter das Papier läuft und den Schriftzug bis zur Unkenntlichkeit entstellt.

So sieht das dann aus:


Für die Gartenvögel gibt es zum Abschluss noch schwarz-weiße Sonnenblumenkerne, um im Thema zu bleiben.

Wer bis hier hin durchgehalten hat mit lesen, dem wünsche ich die allerschönsten Weihnachten, gerne auch in Farbe.

Samstag, 24. Dezember 2011

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche allen Lesern wundervolle Feiertage!



Dem Wetter ist schon seit Wochen alles andere als weihnachtlich zumute, und so hatte ich genug Zeit und Muße, Stoffreste zu foltern und einige Selbstversuche an der Nähmaschine zu unternehmen. Wie man unschwer erkennen kann, herrscht zwischen dem Gerät und mir auch nicht immer eitel Sonnenschein - unser Verhältnis ist eher von Missverständnissen geprägt - aber zu Weihnachten haben wir uns wenigstens ein bisschen zusammengerissen:



Also, feiert schön und genießt die freie Zeit mit Freunden und Familie!
Elke

Freitag, 24. Dezember 2010

Frohe Weihnachten!

Ich wünsche den Lesern von "Günstig gärtnern" und allen, die hier zufällig reinschneien, schöne Festtage!

Wer keinen Weihnachtsbaum mehr abbekommen hat, kann - so wie ich - zur Last-Minute-Deko greifen:
Ein paar Haselzweige vom winterlichen Strauchschnitt im Park dekoriert mit Fliegenpilzen, das war's auch schon.


Sollte jemand allzu traurig sein, keine weißen Weihnachten zu erleben - ich habe Schnee zu verschenken, allerdings nur an Selbstabholer. Blütenweißer Neuschnee von allerfeinster Qualität.
Wir haben reichlich, um nicht zu sagen, schon zuviel des Guten.

Schön winterlich wie frisch gefallener Schnee auf Astwerk wirken auch die fedrigen Samenstände der Herbstanemone (hier mit Efeu kombiniert)- und hinterlassen auch garantiert keine Pfütze auf dem Esstisch!
Allerdings sind sie dieses Jahr vor lauter Winterlichkeit nicht mehr zu sehen, da hoffnungslos eingeschneit.


Heute abend wird es selbstverständlich auch Geschenke für Gärtner geben - unter anderem Samen vom Korallenstrauch verpackt in einer selbstgebastelten Samentüte aus Geschenkpapier:



Also: Feiert schön und lasst euch reich beschenken!

Samstag, 20. November 2010

Stars und Sternchen

Es ist mal wieder soweit: In der Stadt kann man sich mit Glühwein die Jahreszeit schön trinken und es wimmelt schon jetzt von scheinbar völlig gestressten Menschen, die nicht mehr bummeln, sondern zum Kampf-Shoppen aufgerufen haben. Auch ohne glühweinvernebelten Blick auf den Kalender weiß man: Weihnachten muss vor der Tür stehen.

Und noch einen gar nicht dezenten Hinweis auf das immer näher rückende Ereignis gibt es: Jeder Supermarkt, der etwas auf sich hält, lässt nichts unversucht, der Kundschaft den floralen Festbegleiter schlechthin auf's Auge zu drücken: Den Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima).

Die Wolfsmilch im Weihnachtspelz ist der Star der Blumenindustrie und als solcher kommt er mitunter grässlich geschminkt daher - schrecklich blau gefärbt oder mit mehr Glitter übersprüht als ein Christbaum, dass man der zum Kitsch verkommenen Pflanze am liebsten eine Zwangsdusche verpassen möchte, und selbst dann wird man den Glitzerkram nicht von ihr runterkriegen.

Solche Gewächse sind fast schon als pflanzlicher Sondermüll zu betrachten und ich würde sie auf gar keinen Fall meinem Komposter anvertrauen - die Würmer könnten sich den Magen daran verderben.

Aber ganz egal ob mit oder ohne Glitter - die meisten Weihnachtssterne ereilt nach dem Fest der Liebe dieselbe gänzlich lieblose Behandlung: Sie werden als lebende Wegwerfware betrachtet.
Nach dem kometenhaften Aufstieg als Dekoration bei Festtagsbeleuchtung erfolgt der unrühmliche Abstieg in die dunkle Mülltonne.

Doch auch wenn ihre roten Petalen verschwinden und die Pflanze mehr und mehr vergrünt, tut das ihrem Charme keinen Abbruch.

Ganz im Gegenteil: Man sollte sich einmal die Mühe machen, den Weihnachtsstern weiterzukultivieren.
Er wächst dann zu stattlicher Größe heran, verzweigt sich gut und erfreut mit seinem frischen Grün völlig kitschfrei das ganze Jahr über:



Da man die Sternchen oft als Mitbringsel geschenkt bekommt, erhält man so die Möglichkeit, sich günstig eine stattliche Zimmerpflanze heranzuziehen!

Er ist ein prima Mitbewohner, der im Sommer auch gern die Terrasse schmückt.

Ein bisschen später als seine Verwandten mit industriell aufgezwungener Glühweinfärbung errötet auch solch ein Exemplar zu gegebener Zeit (die Fotos sind von dieser Woche), dann aber im XXL-Format an gleich mehreren Zweigen :


Gemütlich zuhause bei einer Tasse Tee kann man diesem botanischen Schauspiel beiwohnen und der langsamen Farbveränderung zuschauen.
Im Vergleich dazu kommt der gekaufte Stern einem Fertiggericht gleich.



Solltet ihr also einen Weihnachtsstern geschenkt bekommen, lasst ihn leben - er hat es verdient!

(PS: Bevor ich mich mit fremden Brakteen schmücke: Das gezeigte Exemplar gehört meiner Schwester. Sie sagt, ihr Geheimnis sei Flüssigdünger. Da ich unserer Katze durchaus zutraue, dass sie in einen Weihnachtsstern reinbeißt, lasse ich mir möglichst keinen mehr schenken...)