Früher konnte ich nicht genug vom Sommer kriegen und habe schon im Juli gedacht: Jetzt kommt noch der August und schon ist der Sommer vorbei, hoffentlich dauert es noch gaaaaanz lange bis September. Mittlerweile geht mir schon im Juli das Lied von Green Day nicht mehr aus dem Kopf: "Wake me up when September ends", obwohl ich das noch nicht mal leiden kann, aber den Sommer zu verschlafen ist mittlerweile durchaus eine Option für mich. Auch der Song von Lana Del Rey passt als Sommermotto ganz gut: "Summertime sadness".
Früher waren die Sommer ja auch noch halbwegs brauchbar und nicht so ohne Regen wie in den letzten beiden. Mittlerweile freue ich mich auf den Oktober, denn da wird alles wieder gut: Die Regentonne ist voll, der Boden nass und ich muss keine Gießkannen mehr schleppen. Auch macht der Garten jetzt wieder Spaß, man sieht nicht mehr wie im Sommer überall nur notleidende Gewächse, die kurz vorm Verdursten sind und bitteschön morgens und abends gern zehn Liter Wasser gereicht bekommen würden.
Früher waren die Sommer ja auch noch halbwegs brauchbar und nicht so ohne Regen wie in den letzten beiden. Mittlerweile freue ich mich auf den Oktober, denn da wird alles wieder gut: Die Regentonne ist voll, der Boden nass und ich muss keine Gießkannen mehr schleppen. Auch macht der Garten jetzt wieder Spaß, man sieht nicht mehr wie im Sommer überall nur notleidende Gewächse, die kurz vorm Verdursten sind und bitteschön morgens und abends gern zehn Liter Wasser gereicht bekommen würden.
Der Regen der letzten Septembertage hat auch meinen besonderen Wucher-Lieblingen gut getan, den Gefleckten Taubnesseln (Lamium maculatum). Die sind ja immer beschäftigt. Wenn sie nicht gerade blühen, arbeiten sie an einer bunten Bodendecke, die auch ohne Blüten unglaublich hübsch aussieht.
Die tollen Taubnesseln treiben es nicht nur ziemlich bunt, sie tun dies auch an Plätzen, die andere Stauden nicht geschenkt haben wollen: Am schattigen Gehölzrand sucht man diese Farbenpracht sonst vergeblich oder findet sie dort nur im noch sonnigen Frühjahr, wenn die Strauchschicht im unbeblätterten Zustand noch genug Sonnenlicht bis zum Boden durchsickern lässt.
In meinem Garten habe ich zwei Gefleckte Taubnessel-Sorten.
Das hier ist 'Pink Pewter', die jetzt mit genug Bodenfeuchte so richtig aufdreht. Neue Blüten erscheinen über graugrünem Laub, die wie bei Taubnesseln typisch immer in entgegengesetzte Richtungen gucken. Die Knospen sehen aus wie kleine pinkfarbene Fäuste.
Die andere Sorte 'Argenteum' habe ich von der Pflanzenbörse in Gütersloh. Sie hat bezeichnende weiße Streifen auf den Blättern, die wie bei einem Esel der Aalstrich längs verlaufen. Vier Blätter von oben gesehen bilden dank ihrer gegenständigen Anordnung ein weißes Kreuz, damit die Insekten auch wissen, wo sie die Blüten finden.
Auch diese Sorte mag Schatten und blüht jetzt noch einmal in alter Frische.
Und ich freue mich über das kleine Herbst-Highlight, der Sommer war schließlich anstrengend genug...















































