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Samstag, 16. Dezember 2017

Grüne Minna für Meisen

Manchmal wird man vom Schnee genauso überrumpelt wie die Pflanzen, weil der Wetterbericht so oft falsch lag und man ihm nicht mehr geglaubt hat. Die Gartenbewohner kennen aber keine Wettervorhersage und leben einfach in den Tag hinein. Die Rosen blühen weiter und selbst die Kapuzinerkresse kommt noch ganz unverfroren daher.




Was soll man bei Schnee und Eis den gefiederten Gartengästen anbieten, wenn man nicht rechtzeitig für einen Vogelfutterspender gesorgt hat? Oder der vorhandene in die Reinigung muss?




Hoffentlich findet sich dann noch ein leerer Tetrapak im Haus, den man gut ausgespült und getrocknet als Piepmatz-Provisorium einsetzen kann.

Mein Mini-Milchkarton stammt aus dem letzten Kurzurlaub mit Ferienwohnung. Er ist grün und hat sogar ein Schwalben-Logo aufgedruckt. Die gehören aber nicht zur Kundschaft.
Ich habe dem Tetrapak unten alle Ecken abgeschnitten und Holzstäbe über Kreuz durchgesteckt. Das sind die Sitzstangen. Dann habe ich etwas oberhalb der Stäbe einen Einschnitt über Eck gemacht und nach innen gedrückt. Oben noch den Giebel durchbohrt und einen Faden eingefädelt.


Nun kann man dem Ding das Futter über die Ausgießöffnung eintrichtern. Schraubdeckel drauf und ab damit in den Garten. Ein Regenschutz ist wichtig, da durch die Öffnungen unten Wasser eindringen kann - und nasses Futter wird mit sofortiger Wirkung verschmäht.

Natürlich haben die Blaumeisen wie immer als erste kapiert, wie der Recycling-Vogelfutterspender funktioniert. Wenn die Spatzen wieder Sitzfleisch beweisen und den anderen Spender nicht freigeben wollen, haben die kleineren Singvögel jetzt die Milchbar als Ausweichmöglichkeit.
 
Die Amseln und Rotkehlchen können zusätzlich noch am Spindelstrauch speisen.




Und die Kapuzinerkresse lebt trotz Schneefall immer noch...

Samstag, 18. November 2017

Bürstenkopf

Die Elektrifizierung der Mundpflege hat einen großen Nachteil: Mit den ausgedienten Zahnbürstenköpfen der elektrischen Zahnbürste kann man nichts mehr anstellen, die sind Müll. Der Stiel ist nämlich viel zu kurz. Bei der mit Muskelkraft betriebenen Variante ist der Hebel lang genug, um sie zweckentfremden zu können, sobald sie zum Zähneputzen zu alt geworden ist.

Für die Gartenpflege kann so ein ausgedientes Gerät noch gute Dienste leisten. Nein, ich schrubbe damit nicht die Terrasse oder putze penibel irgendwelche Fugen am Haus. So akribisch bin ich nicht, schließlich nehme ich auch keine Nagelschere zum Rasenmähen.


Für's Grobe ist die alte Zahnbürste nun wirklich nichts, aber für manche kleinteilige Reinigungsaufgaben ist sie geradezu prädestiniert. Für das Wohlergehen von Tieren nämlich, die gar keine Zähne haben.




Der Vogelfutterspender ist so ein Fall. Den muss man öfter mal putzen, denn bei feuchter Witterung, zu wenig Hunger der gefiederten Kundschaft oder besseren Alternativen in der Nachbarschaft kann der Inhalt schon mal schimmeln, vor allem am Boden, wo immer eine stille Reserve liegenbleibt.


Und dieser Herbst ist ja wirklich ein sehr nasser. Selbst das Ausdauernde Silberblatt  im Wald hat Moosansatz auf den Blättern, so etwas habe ich bei einer Staude noch nie gesehen - da müsste auch mal die Bürste ran:


Um dem Schimmel am Vogelfutter also vorzubeugen, muss eine möglichst leergefutterte Röhre öfter mal in die Reinigung - hier kommt die gute (Zahn)Fee ins Spiel, also die alte Zahnbürste. Mit der kommt man in alle Ecken und kann den Spender super entseuchen - auch abgenutzt ist die Bürste noch lange kein zahnloser Tiger.



Nach dem Durchtrocknen und wieder zusammenbauen (ich schaffe es mittlerweile tatsächlich unfallfrei mit nur zwei Händen und einem Schraubenzieher) kann neues Futter rein und ab damit in den Garten. Der Appetit bei den Vögeln ist auch sogleich viel größer nach so einer Maßnahme.



Auch kleine Blumentöpfe kann man mit der Zahnbürste schrubben. Das Einsatzgebiet ist grenzenlos und die Dinger halten erstaunlich lange, ohne eine einzige Borste zu verlieren. Wer das Gerät lieber ohne Plastik mag, nimmt eine Bambuszahnbürste. Die putzt genauso gut, sieht aber besser aus. Den Vögeln ist das egal, solange sie wieder sauber in die Röhre schauen.

Sonntag, 31. Januar 2016

Für die rosarote Brille

Singvögel sind Augentiere und haben bei der Arbeit oft die rosarote Brille auf - wo etwas rot aus dem Gestrüpp leuchtet, wäre es doch gelacht, wenn es dort nichts Essbares geben würde. Früchte in Signalfarbe sind daher begehrtes Vogelfutter. Selbst Chilis werden in ihrer Heimat von Vögeln verspeist - die müssen wirklich einen Magen aus Asbest haben.

In unseren Breiten sind es eher Hagebutten, Schneeball-, Johannis- oder Weißdornbeeren und die Früchte vieler Geißblattarten. Im Spätsommer kontrastiert das Rot besonders gut mit grünem Hintergrund, aber selbst im Winter hebt sich das Vogelfutter noch schreiend bunt vor brauner oder weißer Kulisse ab, je nach Schneelage.
 

Diesen Winter versucht sich in meinem Garten ein Mönchsgrasmückenmännchen am Überwintern in unseren Breiten, es hat seinen Beruf als Zugvogel an den Nagel gehängt und pfeift auf einen Winterurlaub. Das ist ein bisschen so, als wenn unsereiner untrainiert den Mount Everest besteigen möchte, also nicht ganz ungefährlich bis lebensmüde. Bisher klappt das trotz der arktischen Woche Mitte Januar ganz gut, den roten Hagebutten der Büschelrose (Rosa multiflora) sei Dank. Die Temperaturen sind eher mild und sogar die sonst unscheinbar grüne Stinkende Nieswurz (Hellborus foetidus) blüht mitten im Winter und hat zur Feier des Tages roten Lippenstift aufgetragen.



Weil Rot also so gut bei Vögeln ankommt, habe ich mir einen Meisenknödelhalter aus Naturmaterialien gebastelt. Dazu habe ich vier Zweige vom Hartriegel genommen - natürlich von einer Sorte mit knallroter Rinde, in diesem Fall Cornus alba 'Sibirica' - Vogelfutter mit Sti(e)l serviert.


Die muss man sowieso regelmäßig schneiden, da nur die Rinde junger Hölzer so schön farbig ist. Zweige, die schon mehr zum Bräunlichen tendieren, können im Winterhalbjahr an der Basis gekappt werden - damit der Strauch noch Strauch bleibt und keine Existenzängste bekommt, reicht eine Verschlankung um jeden zweiten oder dritten Ast.

An einem Ende habe ich die abgeschnittenen Äste dann mit roter Schnur zusammengebunden und den Meisenknödel ohne Netz und doppelten Boden darin wie in einem Korb eingeklemmt.
Nun kommt der schwierige Teil, für den man am besten 4-6 Hände vorrätig haben sollte. Da die meisten Menschen nur zwei davon am Körper tragen, musste mein Mann die Zweige über dem Meisenfutter zusammenhalten, während ich den oberen Knoten gemacht habe.


Nun kann nichts mehr verrutschen. Die Konstruktion habe ich dann im Garten über einen Zweig der Büschelrose gesteckt. Fertig ist der Vogelkäfig, nur anders herum.

Nun hoffe ich auch dank der Farbe auf regen Vogelbesuch - sollen die Tiere ruhig mal Rot sehen!

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De Verlosung ist zu Ende! Ein Exemplar meines Buches hat gewonnen: Helge von Hollerbusch und Kaffeekännchen!


Ich möchte mich ganz herzlich für eure zahlreichen, ganz, ganz netten Kommentare zu meinem Buch bedanken - ich war einfach nur sprachlos!

Mittwoch, 3. April 2013

Mühsam ernährt sich das Rotkehlchen

Neulich war ich ja bei winterlichen Temperaturen in London, und natürlich muss frau dort eines tun: Shoppen. Die Gärtnerin interessieren selbstredend vor allem Mitbringsel, die es hierzulande nicht zu kaufen gibt. Und davon hat es reichlich in den Läden - vor allem Kew Gardens bietet eine Palette von schönen Dingen feil, so dass man sich immer wieder die Dimensionen seines Koffers plastisch vor Augen halten sollte, um nicht hoffnungslos dem Kaufrausch anheim zu fallen. Da gibt es Samen, seltenere Blumenzwieblelsorten, Anzuchtsets und viel britischen Humor (zum Beispiel ein Buch mit dem lustigen Titel "Fifty Sheds of Grey").

Ich konnte dort auch nicht lange widerstehen. Denn als in Kew die Rotkehlchen so nett in den Gewächshäusern herum hüpften und wie auf Bestellung für angenehme akustische Untermalung sorgten, fielen mir siedend heiß meine eigenen Gartenbewohner wieder ein. Die meisten orangefarbenen Sänger kennen nämlich den Luxus einer beheizten Unterkunft nicht und müssen sich daher mehr Fettpölsterchen anfuttern. Doch woher soll die Insektennahrung kommen im ewigen Eis des diesjährigen sogenannten Frühlings?

Und genau als Lösung für dieses Problem sah ich in einer der Verkaufsabteilungen in Kew diese so herzzerreißend wie unwiderstehlich aufgemachte Packung.


Der Inhalt des hübschen Beutels: Doping für Rotkehlchen und andere Insektenfresser. Das hochenergetische Futter enthält Insekten, Rosinen, Honig und andere Kalorienbomben für Singvögel. Das Zeug musste einfach mit, denn die Engländer kennen sich schließlich aus mit der Ganzjahresfütterung von gefiederten Gartenbewohnern, oder?

Und wer bitteschön würde Rotkehlchen denn nicht mögen? Von hinten eher unauffällig tragen sie vorn eine prächtige orangefarbene Warnweste. Sie singen wunderschön auch bei winterlicher Dunkelheit und helfen manchmal ganz unerschrocken bei der Gartenarbeit mit, indem sie tollkühn dem Spaten folgen, um Insekten und Würmer abzustauben. Dazu noch die großen Kulleraugen und fertig ist der Liebling aller Gärtner.



Wieder zu hause in Deutschland war das Wetter dann auch so richtig unfreundlich - der Garten lag unter einer neuen Schneedecke begraben, und die Rotkelchen guckten so wie ich etwas sparsam. Ein guter Zeitpunkt also, um die Athletenmahlzeit an den Vögeln auszuprobieren. Der Inhalt des Beutels roch nicht übel, war aber durch das Vorhandensein von (toten) Mehlwürmern gut von einem Müsli für Menschen zu unterscheiden. Vorsichtshalber aber immer für eine ausreichende Beleuchtung beim Frühstück sorgen, um nicht im morgendlichen Delirium die Packungen zu verwechseln! 

Als ich dann mit einem Teller voll des guten Stoffs an Frau Katze vorbeiging in Richtung Terrassentür, hätte ich bereits ahnen sollen, dass es ein Problem geben würde: Das Pelztier folgte mir erwartungsvoll und hoffte offensichtlich auf ein deftiges zweites Frühstück. Probehalber hielt ich ihr den Teller hin, woraufhin sie genüsslich an seinem Inhalt roch und schon gierig zum Verspeisen des selbigen ansetzte. Lieber schnell raus in den Garten mit dem Vogelfutter, eine maßlos enttäuschte Katze zurücklassend.

Dort platzierte ich den Teller auf einem umgedrehten Blumentopf mitten auf dem Rasen, um auch beobachten zu können, ob die Leckerei angerührt würde. Wurde sie auch prompt, allerdings nur von den Kohlmeisen, das Rotkehlchen hüpfte immer nur desinteressiert an dem Angebot vorbei und pickte sich noch nicht einmal die Rosinen heraus. Dann trat schließlich Nachbars Katze auf den Plan, lief zielstrebig auf die Produktpräsentation zu und machte sich über die unverhoffte Mahlzeit her. Obwohl ich lieber das Rotkehlchenfutter in der Katze hätte als das Rotkehlchen selbst, griff ich ein und nahm dem Sofatiger den Teller wieder weg.

Kew Gardens

Also musste ein katzensicherer Aufstellort her. Satte Rotkelchen schienen zum Staatsakt zu werden - auch an dem neuen, versteckteren Platz entdeckten sie das kalte Buffet nicht. Vielleicht hätte ich die ganze Packung als Werbung daneben stellen sollen? Stattdessen probierte ich lieber die Bodenvariante aus und schüttete die Energienahrung dorthin, wo sowohl der orangene Sänger als auch die Heckenbraunelle gern vorbei flanieren.

Wer dann durch Abwesenheit glänzte, war die Zielgruppe. Es drängte sich die Frage auf, ob ich vielleicht auch original britische Rotkehlchen hätte mitbringen müssen? Dann verschnabulierten in einer konzertierten Aktion mehrere Buchfinkenmännchen in Kürze das komplette Insektenfresserfutter. So war das zwar nicht gedacht, aber immerhin sind die auch ein bisschen rot an der Brust. Ich sorgte eifrig für Nachschlag. Am Ostermontag hatten die Herren Besuch bekommen von der ausländischen Verwandtschaft und luden ihre internationalen Gäste zum Essen ein: Zwei ebenso prachtvolle wie hungrige Bergfinken nahmen unter der Federführung der Einheimischen am Festbankett teil - äußerst elegant gekleidet in der zarten Farbe von Orangeneis. Beide Arten profitieren als Waldbewohner von dem Futterangebot in Bodenhaltung, da sie naturgemäß in der Laubstreu nach Nahrung stöbern - akrobatische Kunstflugmanöver am Futterspender sind ihre Sache nicht. Die nordischen Bergfinken, die uns nur im Winter beehren, hatte ich bis dahin noch nie in meinem winzigen Garten zu Gast, so dass das Rotkehlchenfutter am Ende doch noch zu einer kleinen Sensation geführt hat. Zwar anders als erhofft, aber diesmal hat wenigstens die Gefiederfarbe annähernd gestimmt.

Wenn der "I love robins"-Beutel leer ist, pflanze ich etwas hinein - Katzenminze vielleicht? Die Rotkehlchen bekommen dann in Zukunft doch lieber wieder Haferflocken, das ist auch günstiger.

Freitag, 22. Februar 2013

Baumhaus

Einen Garten ohne Baum kann ich mir nur schwer vorstellen. Im kleinen Revier braucht man aber die gehölzgewordene Allzweckwaffe - gertenschlank soll er sein, aber trotzdem bei Bedarf den kühlsten Schatten seit Erfindung des Waldes werfen. Er soll immer aussehen wie aus dem Ei gepellt, nicht wehleidig sein und sich auch noch mit möglichst viel fabelhaftem Fußvolk unterpflanzen lassen.

Im kleinen Garten ist es zudem wichtig, dass das Gehölz im Frühjahr schön und bienentauglich blüht, und im Herbst nette Früchte produziert, die auch noch den Vögeln schmecken. Das sind ja gleich drei Dinge auf einmal.

Das ist zugegebenermaßen ein bisschen viel verlangt. Und so verzeihe ich meinem Flaggschiff, dem Zierapfel "Golden Hornet", auch seine Unfähigkeit, Früchte zu produzieren, die länger als November hübsch aussehen. Das kriegt er einfach nicht hin, das ist seine größte Charakterschwäche. Stattdessen hängen auch ohne frostige Temperaturen bereits im Herbst aufplatzende und farblich nicht sehr appetitlich aussehende Dinger am Baum, die Äpfel sein sollen. Die Amseln stört das wenig, die legen auch so im Winter gerne mal einen Obsttag auf meinem Apfelbaum ein. Sogar das Eichhörnchen wurde schon dabei beobachtet, wie es einen halben Apfel zu sich genommen hat.

Im Frühjahr ist sowieso wieder alles in Butter, wenn Mister "Golden Hornet" eine große Show veranstaltet, indem er sich über und über in Blüten gehüllt präsentiert. Denn das kann er, das hat er gelernt. Zu seinen Füßen findet dann ein ebensolches Spektakel statt, wenn die Frühlingsblüher sich gleichermaßen mächtig ins Zeug legen. Sozialkompetenz hat der Zierapfel nämlich auch und lässt sich bereitwillig unterpflanzen.

Soweit, so gut. Nun hätte ich aber gerne noch einen Zweck von meinem Hausbaum erfüllt, und ich finde, da verlange ich nicht zuviel. Nein, ein Anker für eine Hängematte soll er ja gar nicht sein, er soll nur lediglich einen Nistkasten tragen. Bisher wollte ich ihm diese Last nicht zumuten. Aber so langsam mehren sich die Zeichen, dass er es kann.

Da wäre zum einen der Baumläufer, der neulich einen zaghaften Versuch unternahm, den Zierapfel als Nahrungsquelle zu benutzen. Das ist doch wohl ein untrüglicher Beweis dafür, dass der Baum von der Tierwelt als solcher wahrgenommen wird (und nicht, dass mein Garten mittlerweile als Wald durchgeht, hoffe ich)? Schließlich hat der kleine Vogel ja auch seinen Stolz und kriecht nicht an jedem dürren Stängel entlang.

Und dann wäre da noch Nachbars Katze, die ihn - öfter als mir lieb ist - als Kratzbaum frequentiert.

Immergrün ist so ein Zierapfel auch, wie das linke Foto beweist!


Außerdem hat der Zierapfel schon letztes Jahr erfolgreich Vogelfutter feil geboten in Gestalt eines formschönen Spenders (der für noch mehr Unterpflanzung in Form von Sonnenblumen und Getreide sorgte...).



So sind sich Jäger und Gejagte wohl einig: Es handelt sich hier um einen Baum, der den Namen auch verdient.

Also wurde es höchste Zeit, dass "Golden Hornet" dieses Jahr eine tragende Rolle übernimmt und bei der Familienplanung behilflich ist. Einer dieser wirklich unverwüstlichen Holzbetonnistkästen sollte es sein, für eine dauerhafte Bindung zwischen Baum und Anhängsel.

Der Baum steht nicht wirklich so schief...


Wer in das Baumhaus einziehen wird, ist noch nicht klar, ich schätze, die Kohlmeisen werden das Rennen machen, sie führten bereits eine erste Wohnungsbesichtigung durch. Soviel Glück, dass es die seltenen Feldsperlinge sind, werde ich wohl nicht haben.

Der geneigte Leser wird jetzt zu Recht anmerken, dass es doch günstiger wäre, so eine Nisthöhle aus Restholz selbst zu bauen. Jawoll, ist es auch. Wer aber wie ich mit zwei linken Händen verflucht ist und nur windschiefes Zeugs und einen blauen Daumen fabrizieren kann - das aber reproduzierbar - tut den Vögeln auch keinen Gefallen. Und wer nicht basteln kann, muss kaufen - dann aber lieber nur einmal in der robusten, rottefreien Variante.